
Wir erinnern uns ein wenig. Vor etwa drei Monaten, dem 23. Oktober 2007, wurden die Server des gr??ten privaten BitTorrent Trackers f?r Musik auf unserem Planeten mit dem Namen OiNK in einer Razzia beschlagnahmt und der Admin des Trackers, Alan Ellis, wegen Verdachts auf Betrug und Verletzung von Urheberrechten in Gewahrsam genommen. Zu dieser Zeit waren 180000 User auf dem Tracker registriert und ?ber andere Dimensionen will ich gar nicht erst nachdenken. Hinter der Razzia mit dem Namen “Operation Ark Royal” steckten die Anti Piracy Verb?nde IFPI und BPI, sowie Interpol mit Unterst?tzung der britischen und niederl?ndischen Polizei. Trotz allem wurde der OiNK Admin nach einem seiner Ansicht nach eher unterhaltsamen Interview wieder frei gelassen .
Seit diesem Vorfall ist es eher still um den Fall OiNK geworden. Alternativen und neue Tracker mit dem gleichen System wie zuvor der Tracker mit dem Schweinchenlogo waren schnell gefunden. Das Team hinter The Pirate Bay bastelte an einer Alternative, w?hrend sich die beiden System mit den Domains waffles.fm und what.cd einen kleinen Konkurrenz kampf darum boten, wer sein Projekt schneller an einen stabilen Start kriegt. W?hrend die neuen Portrale der Startseite des guten alten OiNK sehr ?hneln, ist der Inhalt unter der Adresse oink.cd heute sehr minimalistisch.
Das liegt nicht daran, dass die Anti Piracy Verb?nde weiterhin die Kontrolle ?ber die Startseite haben, sondern wohl eher daran, dass der Prozess um OiNK noch nicht richtig angelaufen ist. Trotzdem soll es vor oder am 4. Februar wieder Neuigkeiten geben. Neben dieser Meldung gibt es einen Link zu der Suchanfrage mit den Begriffen “what to use instead of oink” und einen weitern Link zu einem Artikel auf demonbaby ?ber den Tracker. Warten wir also auf den 4. Februar.
Oder setzen wir uns mit dem einzigartigen Vergleich auseinander, den Alan Ellis im Interview mit dem Daily Telegraph am 25. Oktober aufstellte.
“But I don?t sell music to people, I just direct them to it. If somebody wants to illegally download music they are going to do it whether my site is there or not. [...]
As far as I am aware no-one in Britain has ever been taken to court for running a website like mine. My site is no different to something like Google.
If Google directed someone to a site they can illegally download music they are doing the same as what I have been accused of. I am not making any Oink users break the law. People don?t pay to use the site.” (Telegraph.co.uk)
So bekam der Artikel den Titel “Oink founder: We’re just like Google.” und dieser kleine simple Satz ist ph?nomenal, dass ich jedes Mal l?cheln muss, wenn ich die Blogsearch Funktion bei Google nutze, um Aufschluss ?ber die neusten MP3 Leaks zu bekommen. Es ist n?mlich so einfach.
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