Warum ich Sigur Ros live nicht gut fand…

… und dafür Ólafur Arnalds am gleichen Abend (sowie zwei Wochen später) umso unglaublicher war, erklärt der werte Herr aus Island fast selbst in folgenden Zusammenschnitt eines Live Videos.


YouTube Direktnummer

Sigur Rós haben sehr gut gespielt, sie sahen toll aus in ihren dämliche Kostümen, ihre Roadies haben super Arbeit für sie geleistet, jeder fand sie einzigartig auch wenn sie völlig lächerlich waren. Was ihnen gefehlt hat war einfach die “nice atmosphere” wie Ólafur das beschreibt. Für mich war und ist (trotz Tracks wie Gobbledigook) Sigur Rós keine Rock Band. Da interessiert mich auch dieses unpassende Post Rock Label nicht.

Mir gefällt ein Abend nunmal nicht, wenn in einem voll bepackten Palladium hinter mir drei Leute gleichzeitig in meinen kalt-verschwitzten Nacken atmen, die Tussis vor mir nur rumquieken und irgendwer in meiner Nähe immer wieder einen fahren lässt.

Wäre das ein Metallica Gig hätte ich überhaupt kein Problem mit der Sachlage. Bei einem Metallica Gig wäre das Ganze einfach standard. Aber mit einer alles andere als authentischen Band für die ich verhältnismäßig viel Geld bezahlt habe und bei der ich mir das Ganze einfach anders vorgestellt habe, ist Atmosphäre das letzte, was aufkommt. Bei mir zumindest.

(Last.fm wird übrigens zum zweiten YouTube.)

28. August 2008

Ein paar Sachen, die du wissen solltest


YouTube Direktsprichwort

Dieses Video ist definitiv eine Unterbrechung der dauerhaften Langeweile und Abwesenheit des Autors in diesem Blog wert. Denn diese Sache sollte wirklich jeder wissen.

(via)

13. August 2008

Anpacken

“Wenn man [...] immer dieselben Menschen um sich hat, dannn lassen wir sie zu einem festen Teil unseres Lebens werden. Und wenn sie dann ein fester Teil davon geworden sind, wollen sie unser Leben verändern. Und wenn wir dann nicht so werden, wie sie es erwarten, sind sie enttäuscht. Denn alle Menschen haben immer eine genaue Vorstelllungen davon, wie wir unser Leben am besten zu leben haben. Doch nie wissen sie selber, wie sie ihr eigenes Leben am besten anpacken sollen.”

- Paulo Coelho, Der Alchimist

Den Alchimist habe ich mir eigentlich für meinen Urlaub in der Bibliothek ausgeliehen, doch in Kos kamen ihm “The Hitch-Hikers Guid To The Galaxy” von Douglas Adams (Klassiker, sollte man gelesen haben, göttlich), “Das Loch in der Schwarte” von Michael Niemi (sehr sehr kreativ und lustig), T.C. Boyles “Drop City” (sehr empfehlenswert) und “Die Revolution entlässt ihre Kinder” von Wolfgang Leonhard (sehr interessantes Buch, endlich zu Ende gelesen) zuvor. So konnte ich erst jetzt mit diesem Buch beginnen von dem ich zuvor so viel ungenaues aber begeistertes gehört habe. Das obige Zitat ist bis jetzt meine liebste Stelle, aber das Buch scheint wirklich zu fasznieren (ja, mich auch), sodass da sicherlich noch eine oder zwei Stelle folgen werden.

6. Juli 2008

Bumm!

BUMM!

(via)

2. Juli 2008

Shit, Piss, Fuck, Cunt, Cocksucker, Motherfucker, Tits

Ich weiß, ich weiß. Schon wieder Fäkalcontent. So ein wenig zumindest, aber das weiß ich ja. So oder so: Es muss sein. Denn leider erst durch seinen Tod habe ich von George Carlin erfahren und mir Teile seiner Programme angesehen. Manche Dinge kaufe ich ihm zwar nicht so ganz ab, aber klar ist, dass er auf jeden Fall ein Mann mit sehr viel Charisma und Humor ist. Während ich mich nun in den Urlaub verabschiede (ja dieser Nebensatz ist zu betonen), könnt ihr ja einem seiner Programme lauschen. Damit könnt ihr auf jeden Fall nichts falsch machen und habt eure Zeit im Netz endlich mal sinnvoll gestaltet.


Google Direktcunt

24. Juni 2008

But Not Today

Letzte Woche haben der verschlafene Malte und ich ein paar Bands endlich live gesehen. Trainwreck waren dabei und wie immer sehr gut, Aussitot Mort waren noch besser als erwartet, Comadre ebenfalls und Who Calls So Loud waren der absolute Hammer. Ehrlich. Nachdem ich intuitiv ihre Platte geordert habe, lief das Teil hoch und runter und diese Songs live zu hören war einfach genial.

Just as lefless trees are the nerve endings of the earth and streets are like paved veins. We walk down like blood cells. Fold. All the scraps of paper folded in my pockets.
Writings, just words that do nothing anymore. Vague and mistaken by all. I am left in this room with only thought. I lay on the flooor and stare onto the ceiling. Into infinity. I dream of years from now. Years which were never promised to me. I don’t see anyone I know through the storm and chaos. The eye is always so calm. A year before I would have fallen apart. But not today. Not anymore.

Der Text des Tracks “What I Learned In The C.O.U.M.” hängt mir seit Tagen im Kopf herum und deswegen steht er jetzt hier zusammen mit der absoluten Empfehlung sich die Band auf ihrer nahezu Welttour anzusehen und die Platte zu kaufen!

18. Juni 2008

Sterben für Anfänger


YouTube Direktsterben

Diesen Film habe ich gestern zusammen mit Ju gesehen und bin hellauf begeistert. Lange habe ich nicht mehr so gut gelacht. Absolute Empfehlung!

27. Mai 2008

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