Sunlight

14. Juli 2008

Paint & Rust

13. Juli 2008

I put my feet on the ground

(Zwei Tage später sahen sie so aus)

12. Juli 2008

Lieber Penis

Ich weiß nicht wie verzweifelt du sein musst, damit du es schaffst innerhalb von zwei Tagen drei Mal die Worte “GIVE THE MONEY” bei unser aller Liebling Google einzutippen nur um dann auf das erste Suchergebnis zu klicken und dort irgendeinen beschimpfenden Kommentar gegenüber dem Autor dieses Blogs zu hinterlassen. Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass du in der Tat sehr verzweifelt bist. Es sei denn du bist arbeitslos oder sowas. Dann hast du einfach zu viel Freizeit. Soll bei vielen Menschen, die nichts mit sich anzufangen wissen, die Verzweiflung noch stark zu steigern. Hab ich gehört.

ohhh löscht der mein eintrag, nur weil ich 20 bin und 10 mal so viel kohle wie dieser lappen hier. Hurensohn

Die Tatsache, dass du bei den Kontaktdaten nichts anderes als Abwandlungen des Wortes “Penis” zum besten gibts, lässt mich keinesfalls lachen. Stattdessen sorge ich mich um dich. Denn welchen Grund kann es schon haben, dass man als Künstlerpseudonym für seine pubertär prolligen Aussagen gerade das Wort “Penis”, wählt. Na, keine Ahnung? Ich schon. Wenn du mich fragst, hast du die Auffassung, dass er viel zu klein ist und aufgrund dieses Komplexes schwirrt dir der Gedanke den ganzen lieben langen Tag im Kopf herum. Du kannst an nichts anderes mehr denken. Oder? Einfache Kiste und so eignet sich das Ganze natürlich super als Künstlerpseudonym. Alternativ hast du vielleicht einfach eine starke Affinität zu Geschlechtsorganen. Liegt ebenfalls an der Pubertät. Vielleicht zeichnest du gern Penisse?

Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel, Penis, aber ich mache mir halt Sorgen um dich. So oder so möchte ich dir aber noch sagen, dass du mein Blog bitte nicht mit irgendwelchen YouTube Kommentaren verwechseln solltest. Genauso wie dort hast du hier einfach keine Möglichkeit um dein Ego aufzupumpen. Denn Internet bleibt Internet und dein Gefasel interessiert hier so gut wie niemanden. Außer mir, ernsthaft.

Liebe Grüße,

dein Daniel

11. Juli 2008

4957

11. Juli 2008

Du rauchst doch, oder?

Als ich gestern nach stundenlanger harter Arbeit nach Hause kam, lag für mich ein liebevoll beschrifteter Zettel neben dem Telefon. Auf diesem waren die Worte “1206 Project Jugend forscht Versuchsperson” vermerkt. Jugend forscht interessierte mich nicht die Bohne und somit auch der Zettel nicht. Wobei die Zahl 1206 sicherlich seine Geheimnisse hatte. Besonders die Tatsache, dass die Null fast wie eine weitere 6 aussah, aber Jugend forscht? Nee, ohne mich. Versuchsperson? Ohne mich.²

Wenig später klärte mich meine Schwester auf, dass eine “Anna oder so” aus meiner Stufe der Grund für diesen Zettel war. 1206 sei ihre Telefonnummer. Natürlich ohne Vorwahl. “Anna oder so” warf eine breite Möglichkeit an Personen auf, die wirklich hinter dem Anruf stehen. Doch so oder so, dank meiner allzu kollegialen Ader, beschloss ich am nächsten Tag zu einem besseren Zeitpunkt anzurufen, um mehr zu erfahren. Denn der Anruf beschäftigte mich natürlich: Ich, Versuchsperson? Hä? Für Geld? Mhm….

Heute rief ich dann endlich an und erfuhr, dass nicht Anna angerufen hatte, sondern eine andere Mitschülerin mit ähnlichem Namen. Auf meine Frage, worum es denn nun bei ihrem Projekt ginge, entgegnete sie mir, dass sie ihre Facharbeit im letzten Schuljahr über Laktase bla blla blub blääähhh* - keine Ahnung was - geschrieben hat und dazu Tests mit sportlichen und unsportlichen Menschen gemacht hat. Für Jugend forscht möchte sie das Ganze mit Tests von Rauchern und Nichtrauchern nochmals aufrollen. Ja gut, und was habe ich damit zu tun? Das erfuhr ich keine Millisekunde später.

Denn in diesem Augenblick stellte das Mädchen, dessen Name stark nach Anna klingt, aber nicht Anna ist, fest, dass ich doch rauche. Oder?

Während ich innerlich kicherte, entgegnete ich dem Mädchen, dessen Name stark nach Anna klingt, aber nicht Anna ist, dass ich schon seit etwas längerer Zeit aufgehört habe. Das war natürlich ein starker Schock für sie und so verlief der Rest des Gesprächs in nettem Smalltalk über ihre bisherigen Ergebnisse und bla bla blub blähhh quietsch ufff*.

Im Nachhinein verwunderte mich dieser Anruf aber doch, denn es ist so ziemlich genau ein Jahr her, dass ich die letzte Zigarette in der schulischen Öffentlichkeit, sprich Raucherecke, geraucht habe. Bei den vielen verzweifelt geheuchelten Aufhörversuchen verschiedener Mitschüler über die sich wieder und wieder einzelne Gruppen amüsieren, ist es eigentlich gar nicht so abwegig nach einem Jahr immer noch für eine potentielle Raucher-Testperson gehalten zu werden. Als Nichtraucher hat man sowieso keinerlei Verständnis für das harte Leben eines “Ich würde ja so gern”-Menschen. Als jemand, der aufgehört hat, hat man den Konjunktiv sogar umgesetzt. Von daher noch weniger Verstännis.

Letztendlich lässt sich das alles in einen einfach Grundsatz packen.

Einmal Raucherecke, immer Raucherecke.

*Lautsprache für inkompetentes naturwissenschaftliches Rumgeplapper

10. Juli 2008

Ausblick

10. Juli 2008

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