Entwertung
“Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam. Wir glauben in die Tiefe der Abgr?nde hinabgetaucht zu sein, und wenn wir wieder an die Oberfl?che kommen, gleicht der Wassertropfen an unseren bleichen Fingerspitzen nicht mehr dem Meere, dem er entstammt. Wir w?hnen eine Schatzgrube wunderbarer Sch?tze entdeckt zu haben, und wenn wir wieder ans Tageslicht kommen, haben wir nur falsche Steine und Glasscherben mitgebracht; und trotzdem schimmert der Schatz im Finstern unver?ndert.”
- Masterlinck
Eigentlich ist es ziemlich lahm gerade eine Schullekt?re zu zitieren. Besonders wenn das Zitat in dieser Lekt?re dort ebenso als Zitat verwendet wird, um den folgenden Roman einzuleiten. Als ich begann Musils “T?rle?” zu lesen habe ich dem Zitat nicht allzu viel Beachtung geschenkt, obwohl es eine Situation beschreibt, die ich allzu gut kenne: Sprachohnma-