Was man niemals nie tun sollte…
Sich beim Kaugummi kauen auf den Arm abstützen und trotzdem weiter kauen. Da kann man sich ganz super toll selber beißen. Aua!
Oh, Stop Thinking Of Tomorrow
“Oh, Stop Thinking Of Tomorrow! Don’t Stop Thinking Of Today!”, dachte mein Kopf, während meine Hand diese Wort in meinen Kalendar schrieb. “Super Zeile, doch woher hast du sie?” Herzlich Willkommen, sehr geehrter nächste Gedanke. Dann fällt mir auf, dass es nur ein Sufjan Stevens Song sein kann, also schreibe ich einfach seinen Namen dort drunter. Irgendwie habe ich mir das angewöhnt Zitate an die Enden der Seiten zu schrieben. Büchner, Kant oder Charlie Chaplin habe ich schon und zuletzt stoß ein mir (noch) Unbekannter, der sich mit folgendem Spruch auf einem Schultisch verewigte. Hier exklusiv mit naturgetreuem Wortlaut.
“War for Freedom
is like fucking for Verginity”
Außer Frage ein klasse Spruch, aber trotzdem hat der simple Song “Carlyle Lake” von Stevens mehr Gehalt, denke ich. Aus dem stammt nämlich das Zitat, welches dem Foto dort oben seinen Titel gab. In diesem Sinne:
Einfach mal die Uhr anhalten und an heute denken!
Ich war in der Zeitung!
Und lüge nichtmal, wenn ich das einfach so sage.
Jülich (ots) - Durch die Mithilfe von Zeugen ist es dem Verkehrskommissariat der Polizei in Jülich gelungen, eine Verkehrsunfallflucht aufzuklären. Gegen eine 18-jährige Schülerin aus Jülich musste ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.
Die Beschuldigte hatte am Donnerstagvormittag auf der Raderstraße vom Fahrbahnrand ausgeparkt. Dabei hatte sie mit dem von ihr genutzten Pkw den in der Parkreihe vor ihr stehenden Wagen eines 26 Jahre alten Jülichers am hinteren, linken Kotflügel gerammt, so dass ein geschätzter Schaden von etwa 1.000 Euro entstanden war. Auch ihr Fahrzeug wurde vorne rechts beschädigt. Anschließend hatte die junge Frau sich von der Unfallstelle entfernt. Zwei Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, verhielten sich umsichtig und notierten sich das Kennzeichen der Unfallverursacherin auf einem Zettel. Diesen fand der geschädigte Fahrzeughalter später vor. Bei der Anzeigenerstattung konnte er ihn an die Polizeibeamten aushändigen.
Die polizeilichen Ermittlungen führten schnell zu der 18-Jährigen. Am Freitagmorgen räumte sie ein, den Verkehrsunfall verursacht und bemerkt zu haben. Da sie jedoch in Eile gewesen sei und auch davon ausgegangen war, dass nicht viel passiert sei, habe sie ihre Fahrt fortgesetzt. Nun muss sie sich für ihr falsches Verhalten strafrechtlich verantworten. (PP)
Die Schülern war ich natürlich nicht, sondern einer der Zeugen. Allerdings liegt hier immer noch dieser Zettel auf dem ich den Vorgang schriftlich bestätigen soll. Gut, dass ich jetzt den Namen der Straße wieder weiß, denn den konnte ich mir einfach nicht merken.
CHICAGO!
Am Freitagabend legte eine Freundin, nachdem wir zuvor zwei wundervolle Filme (Keine Lieder über Liebe, Vergiss Mein Nicht!) gesehen hatte, “The Avalanche” von Sufjan Stevens auf. Spätestens als die Akustikversion von “Chicago” lief, war ich zu 200& fasziniert und habe mir die CD ausgeliehen. Die läuft nun schon seit diesem Freitag rundum die Uhr und wenn das grade nicht geht, habe ich Ohrwürmer…
“We’re Just Like Google” - Filesharing im Jahr 2008
Wir erinnern uns ein wenig. Vor etwa drei Monaten, dem 23. Oktober 2007, wurden die Server des größten privaten BitTorrent Trackers für Musik auf unserem Planeten mit dem Namen OiNK in einer Razzia beschlagnahmt und der Admin des Trackers, Alan Ellis, wegen Verdachts auf Betrug und Verletzung von Urheberrechten in Gewahrsam genommen. Zu dieser Zeit waren 180000 User auf dem Tracker registriert und über andere Dimensionen will ich gar nicht erst nachdenken. Hinter der Razzia mit dem Namen “Operation Ark Royal” steckten die Anti Piracy Verbände IFPI und BPI, sowie Interpol mit Unterstützung der britischen und niederländischen Polizei. Trotz allem wurde der OiNK Admin nach einem seiner Ansicht nach eher unterhaltsamen Interview wieder frei gelassen .
Seit diesem Vorfall ist es eher still um den Fall OiNK geworden. Alternativen und neue Tracker mit dem gleichen System wie zuvor der Tracker mit dem Schweinchenlogo waren schnell gefunden. Das Team hinter The Pirate Bay bastelte an einer Alternative, während sich die beiden System mit den Domains waffles.fm und what.cd einen kleinen Konkurrenz kampf darum boten, wer sein Projekt schneller an einen stabilen Start kriegt. Während die neuen Portrale der Startseite des guten alten OiNK sehr ähneln, ist der Inhalt unter der Adresse oink.cd heute sehr minimalistisch.
Das liegt nicht daran, dass die Anti Piracy Verbände weiterhin die Kontrolle über die Startseite haben, sondern wohl eher daran, dass der Prozess um OiNK noch nicht richtig angelaufen ist. Trotzdem soll es vor oder am 4. Februar wieder Neuigkeiten geben. Neben dieser Meldung gibt es einen Link zu der Suchanfrage mit den Begriffen “what to use instead of oink” und einen weitern Link zu einem Artikel auf demonbaby über den Tracker. Warten wir also auf den 4. Februar.
Oder setzen wir uns mit dem einzigartigen Vergleich auseinander, den Alan Ellis im Interview mit dem Daily Telegraph am 25. Oktober aufstellte.
“But I don’t sell music to people, I just direct them to it. If somebody wants to illegally download music they are going to do it whether my site is there or not. [...]
As far as I am aware no-one in Britain has ever been taken to court for running a website like mine. My site is no different to something like Google.
If Google directed someone to a site they can illegally download music they are doing the same as what I have been accused of. I am not making any Oink users break the law. People don’t pay to use the site.” (Telegraph.co.uk)
So bekam der Artikel den Titel “Oink founder: We’re just like Google.” und dieser kleine simple Satz ist phänomenal, dass ich jedes Mal lächeln muss, wenn ich die Blogsearch Funktion bei Google nutze, um Aufschluss über die neusten MP3 Leaks zu bekommen. Es ist nämlich so einfach.
aXXo
Was eine faszinierende Nachricht, dass Releasegroups jetzt sogar von Mac Händlern promotet werden.
Witzlos
Gestern im Supermarkt, als ein männlicher Kunde im Begriff war seine 10er Packung Bioeier auf dem Thresen der Kasse liegen zu lassen.
Verkäuferin: “Ihre Eier!”
Zuerst realisiert der Kunde den Vorfall nicht wirklich und dreht sich nur behäbig wieder zur Kasse, um seine Eier mitzunehmen. Währendessen stehe ich hinter ihm, beobachte das Schauspiel und versuche den Schweißausbruch auf meiner Stirn zu kontrollieren.
Ich (zu mir selbst): “Nein du lachst jetzt nicht los, das war nicht lustig, lass die Mundwinkel unten, verdammte Scheiße nochmal!!!”
Ich versuche also nicht loszulachen, als der Kunde endlich den Mund aufmacht und das große Buch der gewitzten Antworten auf einen solchen Ausruf völlig ignorant geschlossen hält.
Kunde: “Oh, danke…[murmel]“
Danach dreht er sich wieder um und packt seine Eier zu den übrigen Einkäufen in den Wagen. Viel sagt er nicht mehr, stattdessen zieht er langsam ab.
Verkäuferin: “Klang das jetzt wirklich soo [genuschel] [gekicher]?!”
Diese Frage galt nicht etwa dem Kunden, sondern dem Mitarbeiter, der mittlerweile hinter mir stand und die Situation auch mitbekommen hatte.
Mitarbeiter: “Kein Problem, das schneiden wir raus. Schneiden wir einfach raus. [lacht]“
Verkäuferin: “[lacht] Jajaja…”
Zu dem Zeitpunkt als die beiden den Höhepunkt ihrer Freude erreichen, bin ich auf dem Weg nach draußen. Das nächste Mal lache ich zuerst. Pah!

