Monster

Monster
Während mir das Wasser auf den Kopf prasselt, verfängt sich mein Blick im endlosen Muster des Duschvorhangs. Das Wasser, es wäscht meine Haut, wäscht mich rein. Die endlosen Kommentare am Rande, das höhnische Gelächter und all der Schmerz landen im Abfluss. Das Plätschern verhindert jedes andere Geräusch. So ist das Szenario nicht mehr wahrnehmbar. Ich atme auf. Erleichtert.

Wir haben uns verändert, sind anders, haben eine 180° Wende gemacht. Ohne es zu merken. Über Jahre hat sich Routine in unsere Leben eingeschlichen. Sie ist in unsere Kopfe gekrochen. Sie lässt uns nicht mehr los. Wir haben das verloren, was wichtig war. Wir haben etwas vergessen, dass uns zusammenhält. Es liegt irgendwo hinter uns und in naher Zukunft werden wir es nicht entdecken, nicht wieder erfinden, nicht neu entwickeln. Stattdessen fahren wir weiterhin ziellos geradeaus, auf dem Highway des Lebens. Die Frage, die noch bleibt, ist die nach der nächsten Abfahrt, dem letzten Ausweg. Doch diese liegt hinten im Kofferraum. Unter Anhängseln aus alten Zeiten begraben.

Die Routine lässt sich nicht abwaschen. Sie hat sich in unsere Köpfe gefressen. Ein Bandwurm mit unzähligen Widerhaken. Ein hartnäckiger Parasit, kein Anfang, kein Ende. Wir werden ihn nicht mehr los.
Wir werden uns nicht los und doch sind wir satt einander. Zuviel haben wir von uns konsumiert. Zu lang sind wir uns zu nah gekommen. Was wir dabei verloren haben? Wir leben nicht füreinander, sondern sind zu endlosen Egoisten geworden. Monster, die Tag für Tag in den selben vier Wänden ihr Spiel fortsetzen, die Werte, Normen, Moral und Gewissen als Attrappen ansehen, um einen Grund für den nächsten Angriff aufzutreiben, die nur ihr eigenes Wohl im Sinn haben und deswegen versuchen des anderen Befinden zu trüben. Monster, die kollidieren und langsam jegliche Anziehungskraft verlieren. Monster, die zertören.

Zueinander geben wir uns aggressiv oder schauen resigniert weg, doch insgeheim sucht jeder nach der nächsten Fluchtmöglichkeit. Einem Hebel um bei voller Fahrt die Tür aufzureißen und aus dem fahrenden Auto zu springen. Allein und für uns selbst schmieden wir Pläne, doch niemand sucht nach der Frage im Kofferraum oder dem Schild für die kommende Abfahrt. Nein, wir stehen unter der Dusche, sind nicht da oder verkriechen uns in eine der vier Ecken um weiterhin das zu bleiben was wir unfreiwillig geworden sind. Monster.

11. Dezember 2007

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Eine Palette Nutella

Nutella

Bild: moogs

Ja, genau eine Euro Palette Nutella gibt es heute bei Titus zu gewinnen. Ein absolutes must-have für jeden Nutellafreund. Da darf man auch ruhig mal auf Nusspli, Nutoka und Konsorten scheißen, aber bitte nicht vergessen und so weiter. Man weiß ja wie das enden kann…

11. Dezember 2007

Lieber Herr Amazon…

Lieber Herr Amazon,
du und deine Homies vom Marketplace seit ja schon seit lnager Zeit meine Freunde und habt mir schon so grandiose Sachen wie die vorletzte Platte von These Arms Are Snakes beschert. Nun ist es wieder so hart an der Grenze zu Weihnachten und da hab ich mir so ganz dreist und kleinlich gedacht, dass du bestimmt noch so ein paar Sachen hast, die mir gefallen. Hast du auch. Hab’ ich ja auch schon angemerkt, weißt du ja. Aber auf kurz oder lang muss ich so ganze ehrlich sagen, hätte ich auch gern ein oder zwei davon. Mindestens, versteht sich. Entschuldige die Dreistigkeit, aber ich meine das Ernst. Deswegen habe ich jetzt auch so einen Wunschzettel gemacht. Mein Lächeln verkneife ich mir jetzt einfach. Hab dich lieb.

dein Daniel

10. Dezember 2007

Ahoi, Makrele!


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10. Dezember 2007

Support Your Local Scene

Der LFT Martin
Unterstütze was du hast.

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10. Dezember 2007

Bei Google rausgeflogen

Tjo

Damit mein Artikel über die Funktionsweise der Filesharing Szene rundum den Ein-Klick-Hoster Rapidshare per Google auffindbar ist muss man seit ein paar Tagen wieder genauer suchen. Am Mittwoch, dem 5. Dezember, reichte es noch die Suchbegriffe “rsd” und “rapidshare” einzugeben und der Artikel erschien an einem der ersten drei Plätze. Seit dem 6. Dezmeber ist das nicht mehr so. Mittlerweile muss man entweder den Begriff “danisonfire” oder “DNSNFR” dazusetzen, damit etwas gefunden wird. Aber warum?

9. Dezember 2007

Once


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Zwar haben sie den Titel nicht geändert, aber die deutsche Synchronstimmen sind bei Once der letzte Scheiss. Das sage ich jetzt schon, obwohl der Film erst ab dem 18. Januar bei uns läuft. Doch die Trailer sagen alles. Guckt doch einfach mal im Vergleich. Sogar das Zitat aus dem Rolling Stone haben sie auf der Filmseite so übersetzt, dass es nicht schon nciht mehr lustig ist. Die Phrase “[...] absolutely worth seeing more than once” mit “wert ihn mehrere Male zu sehen” ist vielleicht grammatikalisch völlig richtig, aber klingt total bescheuert. Genauso dämlich verhält sich die Übersetzung im Trailer. Da wird ein einfaches “She’s gone.” mit “Sie ist fort” übersetzt. “Sie ist weg” wäre dagegen eine Wohltat zu sehen.

Trotz allem freue ich mich auf den Film wie sonstwas. Allein der Soundtrack ist genial. Den kann man sich schon bei VIRB anhören. Sehr praktisch. Da gibt es auch den englischen Trailer, zum Vergleich nochmals: Hier der deutsche.

9. Dezember 2007

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