Ausgeglichen

Ausgeglichen / Sommerregen

Es ist zwar erst Donnerstag, aber ich mag diese Woche. Ehrlich, so ganz ohne Zynismus und so weiter. Und eigentlich ist das wirklich verwunderlich, denn es sind doch schon so einige Sachen passiert, die mich normalerweise leicht auf die Palme bringen. Tun sie aber nicht.

Der “Hilfe! Hilfe! Wir haben ein Problem”-Anruf
Da werde ich von einem Mitglied des Organisationsteams für die Noiseless Konzerte angerufen und gefragt ob ich mittlerweile die Vorlagen für die Plakatdrucke habe. Denn nächsten Samstag sei ja schon der Termin und weder Plakate noch Flyer seien im Umlauf.

Da sage ich nur, dass ich immer noch nichts erhalten habe, außer einer Mail, die besagt wie instabil das Line Up für den Abend ist. Band Blah spielt vielleicht, aber der da hat zugesagt und so weiter. Wann das Ganze anfangen und enden soll, weiß ich auch immer noch nicht, meine ich.

Ob ich denn noch schnell was machen könnte diese Woche, fragt sie dann und ich antworte, dass ich einfach keine Zeit habe, aber notfalls auch schnell mit Edding beschmierte DIN A4 Blätter in einer fotokopierten 400er Auflage reichen. Könnte sie ja schnell noch machen, oder?

Aber nein das sei ja überhaupt nicht das was die Noiseless Konzerte so machen.

Tja, denke ich, und wiederhole mich und so weiter. Tschüss dann.

Die “Ich soll etwas lernen, kann aber nicht”-Situation
Am Mittwoch ist der Informationstag für die Facharbeiten. Morgens komme ich zu spät, aber wenigstens gibt es noch Leute, die später kommen. Die Anwesenheitsliste war sowieso noch nicht in den letzten Reihen, bei den Stehplätzen, angekommen. Zwei Stunde Vortrag, informativ und einleuchtend. Gute Sache.

Dann eigentlich Praxis zur Formatierung und Umgang mit Word, Google und Konsorten im kleinen Multimediaraum. Alle da und der Raum wird wahrscheinlich wieder so picke packe voll, aber der Lehrer kommt nicht. Wir stehen also auf dem Flur Sund sind zu laut. Nebenan werden Klausuren geschrieben werden und wir sollen abhauen, machen wir auch.

Stufensprecher fragt nach, wo der Herr denn bleibt und bekommt zur Antwort, dass er gleich komme.

Wir gehen wieder hoch, warten, nicht lange, so fünf Minuten, aber es kommt keiner. Wir sollen den Herrn kräftig grüßen und endlich unten bleiben. Machen wir auch.

Irgendwann ist die Stunde vorbei und wir haben nichts gelernt. Für die Lehrer waren schon mehrere Stunden vergangen, aber natürlich weiß wieder niemand, was der andere tut. Das ist eindeutig nicht gut.

Schönen Tag noch, ich langweile mich dann mal eben weiter durchs Schulleben.

Die Biologieklausur
“Wir sprechen das dann alles nochmal am Mittwoch durch. Da ist dann auch Zeit für fragen, aber jetzt müssen wir uns beeilen.”, sagte die Biologielehrerin letzten Donnerstag in der Einzelstunde., genau eine Woche vor der anstehenden Klausur.

Mittwoch war natürlich Informationstag, wir sollten das erst Freitag erfahren, sie hätte es schon lange wissen sollen und so weiß keiner wie das wohl so mit der Klausur wird. Niemand weiß, was der andere tut. Prost, Mahlzeit, meine Herren.

Ich fange schon am Dienstag mit dem Lernen an, stöhne auf, weil ich Fragen habe, aber keine Antworten kriege. Egal, einfach weiter machen. Mittwoch frei machen und dann lernen.

Mittwoch gelernt, das meiste verstanden.

Heute Klausur geschrieben, alles gewusst, vielleicht etwas knapp erzählt, aber doch gekonnt. Wird bestimmt nicht so miserabel. Trotzdem hatte ich noch Fragen, aber lieber:

Viel Spaß noch und bis zum nächsten Mal…

Geschrieben von dan in , am 6. Dezember 2007 um 14:50 Uhr

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