Serendipity zu Wordpress
Es funktioniert natürlich nicht. Wordpress hat immer noch keine Importfunktion für Serendipityeinträge und Serendipity mag sich nur als RSS Feed exportieren lassen. Man kann selbst beknackten Bloggereinträge in Wordpress einbinden!
Dabei hat es sogar mal jemand versucht, aber seit fast einem Jahr und zu wohl wenig “more user feedback” tut sich da auch nichts mehr. Beim Versuch mit diesem Importer lassen sich gerade mal ca. 280 von fast 1000 Einträgen importieren, Umlaute funktionieren natürlich nicht und die Kategorien werden auch nicht übernommen, was mich aber nicht ein Mal gestört hätte. Was mich dagegen stört, ist die Tatsache, dass ich meinen ersten Post auf diesem Blog beim Massenlöschen der fehlerhaften Serendipity Einträge ebenfalls erwischt habe. Grml.
In eigener Sache

Anstatt hier für andere zu werben sollte ich mal lieber sowas posten. Das Ding nimmt an einem Wettbewerb teil, weil es bei dieser “Düren leuchtet“-Aktion, die gar nicht so toll war wie gedacht entstanden ist. Mal sehen wie es ausgeht…
Delicious

Jay Soto macht wirklich verdammt coole Photos, zusammen mit seinem Sohn, einfach allein, analog oder digital, bei Schnee oder unter der Sonne.
Er ist verantwortlich für das Delicious Theme für Pixelpost und hat selbst eins der coolsten Wordpress Themes ever seen. Wirklich einen Besuch wert…
Pfffttttt…
Einen Abend voller Lauchsuppe mit Hackfleisch mag ja schön und gut sein, aber spätestens bei der dreistündigen Englisch LK Klausur rächt sich das mit starker Konzentrationsschwäche durch Selbstbeherrschung…
Sibylle Baier
Weiter geht es mit Musik. Genau genommen mit Sibylle Baier, die sich eigentlich gar nicht mit dem Internet auseinandersetzt, aber in letzter Zeit wie z.B. auch Linda Perhacs oder Susan Christie eine wahres Revival durch Blogs, Foren und die Plattenläden feiert. Denn ihr Album “Colour Green” wurde erst vor ein paar Jahren von Baiers Sohn Robbie auf Orange Twin Records veröffentlicht. Eigentlich nahm sie die leicht dunklen, intimen und eingängigen 14 Songs schon 1973 zu Hause auf, als sie mit ihrem Mann und zwei Kindern noch in Deutschland lebte und dort Theater spielte.
Der Grund für diese Aufnahmen war ein gemeinsamer Roadtrip mit einer Freundin über Strasbourg bis nach Genua, nachdem Baier sich so erholt fühlte, sodass sie noch am gleichen Abend ihren ersten Song “Remember The Day” schrieb. Seit ich gestern Abend zum ersten Mal “Tonight” gehört habe, bin ich fasziniert von dieser intimen minimalistischen Musik. Im Vergleich zu den schon oben genannten Künstlern ist gerade die Einfachheit von “Colour Green” unglaublich schön. Wenn man so will könnte man Sibylle Maier als perfekten Sonntagssoundtrack und das deutsche 70er Folk Äquivalent zu Jenn Ghetto betiteln. Videomaterial gibt es nach dem Klick!